Gesetzliche Bestimmungen für die Immobilienbranche

Alles Grundeigentum in Spanien muss im „Registro de Propiedad“ (Grundbuchamt) eingetragen werden. Dies ist öffentlich zugängliche Information und kann abgerufen werden, sofern Sie die richtigen Angaben haben. Das grundlegende Dokument ist die „Nota Simple“ (einfacher Grundbuchauszug). Dieser weist den Namen des eingetragenen Eigentümers aus, ob es irgendwelche Pfandrechte, Hypotheken oder Forderungen gegen die Immobilie gibt.

Es werden auch alle Einzelheiten über die Größe des Grundstücks, Quadratmeter der Immobilie usw. ausweisen, und ob das Grundstück auch wirklich existiert. Manchmal gibt es in Wirklichkeit mehr Quadratmeter als die im Grundbuchen eingetragene Fläche, eine Erweiterung oder Ergänzung, die der Verkäufer nicht legalisieren ließ usw.

Nur die im Grundbuch eingetragene natürliche oder juristische Person kann die betreffende Immobilie verkaufen, sofern nicht eine notarielle Vollmacht an einen Dritten erteilt wurde.

Alle Transaktionen im Zusammenhang mit der Übertragung einer Immobilie müssen im Grundbuch eingetragen werden. Es genügt nicht, einfach zum Notar gehen, die Transaktionen müssen anschließend ordnungsgemäß eingetragen und die offiziellen Steuern auf die genannten Transaktionen entrichtet werden.

Alle Käufe und Verkäufe von Immobilien finden vor einem Notar statt, und aufgrund des Geldwäschegesetzes muss dieser Vorgang völlig transparent sein.  Der volle Kaufpreis muss deklariert werden und alles wird vom Notar beurkundet. Banken müssen Bescheinigungen über die Geldmittel ausstellen, die über ihre Konten laufen.

Der Notar überprüft, dass der gesamte Ablauf korrekt ist und teilt dem Grundbuchamt noch am selben Tag mit, dass eine Transaktion stattgefunden hat.